Heimatkunde-Archiv

 

Projekte 2018

Himmelfahrtswanderung 2018 – Panoramaweg

Die Himmelfahrtswanderung 2018 mit dem GVH führte in diesem Jahr zum „Dorf-Güller Panoramaweg“. Damit ist der Weg von den Klosterwaldhalle aus über die Aussiedlerhöfe bis hin zur Gaststätte „Landhaus Klosterwald“ gemeint. Das Panorama, das sich auf der rechten Seite dieses Weges zeigt, beginnt mit einem Blick auf die Münzenburg (Höhe 239 m), um kurz danach den Aussichtsturm auf dem Hausberg (486 m) bei Butzbach und den Steinkopf bei Oberrosbach mit dem Fernsehturm (Höhe 518 m) zu sehen. Ein Stück weiter kann man schon die Silhouette des Hochtaunus sehen mit dem Altkönig (798 m), dem Großen Feldberg (881 m) und dem Pferdskopf (663 m). Dieser Ausblick über die Wetterau auf den Taunus begleitet den Wanderer den ganzen Weg bis hin zur Gaststätte Klosterwald.

Es lohnt sich, den gleichen Weg zurückzugehen, um die unterschiedlichen Sichtweisen wahrnehmen zu können. Am Ende des Weges zu den Aussiedlicherhöfen hin wird man den Hasenberg (235 m), den Wartberg mit dem Groiner Hoingdeppe und den Reichholzberg entdecken. Ein aufmerksamer Wanderer wird sich auch über die umliegenden Dörfer mit den Kirchtürmen freuen.

 

Projektbeginn „Alte Dorf-Güller Hausnamen“

Wer weiß, in welchem Haus die „Bornschusterhinnerz“ wohnten?

Alte Hausnamen verraten vieles über die alten Häuser und die Familien, die darin wohnten. Manchmal sind mit den alten Hausnamen Berufe, Erlebnisse oder Legenden verbunden.

Hier eine kleine Auswahl von alten Dorf-Güller Hausnamen:

 

Kause, Weetschneirisch, Scholtese, Aaltburgermoastersch, Borngeißlersch, Ferstersch, Kerbersch, Kloagorre, Gorramms, Happels, Weihersch, Mechels, Philipps, Gorrhinnerz, Soattlersch, Eberhards, Fisse, Konroads, Aalt Konsums, Küfisch, Stroamberbisch, Schmidspetisch.

Der Heimatkundlichen Arbeitskreis Dorf-Güll erforscht derzeit in einem interessanten Projekt die alten Dorf-Güller Hausnamen.

 

 

Projekte 2017

Der Heimatkundliche Arbeitskreis konnte im Jahr 2017
das 25-jährige Bestehen feiern.
Dazu der folgende Bericht

Bildergalerie zur Ausstellung
(bitte anklicken zur Vergrößerung)

 

 

Projekt Ruhebank am Reichholzberg

 

Himmelfahrtswanderung mit dem Gesangverein Heiterkeit am 25. Mai 2017 zum Reichholzberg

Die Wanderung begann an der Arche und führte zunächst zu den Spitzgärten und zum Spielplatz „Hinter den Linden“ und weiter zum Vereinsgelände des Kleintierzuchtvereins. Danach ging es zur Leimenkaute und zum Sportgelände des Sportvereins, weiter den Markwald entlang bis hin zum Reichholzberg. Die zahlreichen Teilnehmer genossen den wunderbaren Weitblick bis hin zum Vogelsberg und zum Taunus. Man konnte gut nachvollziehen, weshalb dieser Aussichtspunkt den Namen „Dorf-Güller Heimatkanzel“ trägt.

Der Rückweg an der Obstanlage des OGV vorbei ging dann über den Senstenweg wieder zum Dorf zurück. Ein letzter Halt wurde beim Bild „Gille und Kuhlhans“ in der Sackgasse eingelegt um viel Interessantes zur Ortsgeschichte zu erfahren.

 

Projekte 2016

Alter Dorf-Brunnen in der Borngasse restauriert

Was lange währt wird endlich gut. Schon seit längerer Zeit war es ein Wunsch von uns Heimatkundlern, den alten Trinkbrunnen in der Borngasse zu restaurieren, um dieses Bauwerk zu erhalten.

In Dorf-Güll vor dem Haus Borngasse Nr. 4 (alter Hausname „Borngeißlersch“) steht der bis 1955 genutzte, alte Trinkwasserbrunnen. Brunnenkammer und Brunnenhäuschen waren im Laufe der Zeit renovierungsbedürftig geworden. Der Heimatkundliche Arbeitskreis Dorf-Güll hat nun in Absprache mit der Stadt Pohlheim den Brunnen restauriert. Innen und außen musste teilweise neu verputzt werden und ein neuer Farbanstrich war notwendig geworden. Das Gitter des Brunnenhäuschens wurde frisch gestrichen und die Brunnenkammer wurde mit einem Schutzgitter abgedeckt.

Dieser Brunnen, der aus dem Quellwasser der „Beerje“ gespeist wird, versorgte früher das gesamte Unterdorf mit Trinkwasser. Die Quelle des Brunnens ist durch vier große Steinplatten gefasst. So kann das aufzufangende Wasser hindurchströmen und es können sich im Wasser mitgeführte Feststoffe absetzen. Zum Wasserbecken führten früher zwei Stufen hinab. Die Brunnenkammer ist durch ein rundbogiges, geräumiges Brunnenhäuschen geschützt, das aus gemauerten Steinen besteht, im unteren Teil aus einer Schicht Lungstein, im oberen Teil aus Backstein. Das stets überschüssige, laufende Wasser floss früher in die „Wehd“ (ehemaliger Feuerlöschteich) und bildet heute einen Zufluss in den Welsbach.

Über das Alter des Brunnens gibt es keine genauen Angaben. Wenn man das Alter des Nachbar-Hauses Borngasse 6 (alter Hausname „Bornschuster-Hinnerz“) in Betracht zieht, erscheint ein Zeitpunkt vor dem 17. Jahrhundert möglich. Das wunderschöne Fachwerkwohnhaus Borngasse 6 wurde 1686 errichtet und enthält heute noch einen Trinkwasserbrunnen. Aus den alten Hausnamen, die jeweils mit der Silbe „Born“ beginnen wird man kaum auf das Alter des Brunnens schließen können.

Einige schöne Geschichten zu dem Brunnen gibt es dennoch. So erzählten die Buben von früher, dass man in dem Brunnen und in der angrenzenden Wehd wunderbar spielen und baden konnte, „es war immer was los“. Eine frühere Nachbarin des Brunnens erzählte, dass die „Oma Sames“ immer Salat gewaschen habe und sie selbst habe als Kind Wasser mit dem Suppenschöpflöffel getrunken. Sehr interessant sind alte Fotos von dem Brunnen und der Borngasse.

Das Bild zeigt den restaurierten Brunnen mit den drei ehrenamtlichen Mitarbeitern des Heimatkundlichen Arbeitskreises: Jürgen Sames, Horst Harnisch und Klaus Haas.

Teilnahme an der Vereinsbörse
der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll am 5.11.2016
in der Klosterwaldhalle.

Mit einem Fernseher wurde der Film „Heimatkunde“ gezeigt. Dieser Film, der die Aufführung des Heimatspieles zur 1200-Jahrfeier zeigt, fand großes Interesse. Ebenso die ausgestellten Bücher und Materialien. Horst Harnisch und Manfred Ernst waren die Ansprechpartner an unserem Stand. Sehr erfreulich war neben dem Interesse an unserer Arbeit, dass es neue Projektvorschläge gab: „Alte Hausnamen“. Ganz toll: Neue Mitarbeiter haben sich angeboten!

 

Dorfrundgang mit der Regenbogenschule Holzheim

Am Montag, 19.09.2016 wurde der alljährliche Dorfrundgang mit der 3. Klasse der Grundschule Holzheim mit folgenden Stationen durchgeführt; Motto: „Altes und Neues“.

  • Treffpunkt Arche zur Einstimmung
  • Besichtigung der Kirche
  • Altes Rathaus
  • Hofreite Hof-Güller Str. 41 – altes Gehöft der „Ritter von Güll
  • Gemälde „Schenkung des Sekkehard 799“ in der Sackgasse
  • Alter Dorfbrunnen in der Borngasse
  • Besichtigung des Fachwerkhauses Borngasse 6
  • Fachwerkhäuser in der Dorfmitte
  • Alte Schule
  • Frühstücken im Mehrzweckgebäude
  • Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr
  • Bethaus der Baptistengemeinde
  • Klosterwaldhalle mit Puzzlespiel als Abschluss

Von der Arche bis zum Hasenberg
Himmelfahrts-Wanderung mit dem Gesangverein Heiterkeit

Am 28.5.2016 wurden die Sänger des GVH von Klaus Haas mit einer „Höhenwanderung“ auf den Hasenberg geführt. Beim Aufstieg gab es Informationen zu den Flurbezeichnungen, wie z.B. Hasenloch, Auf dem Kuhlhans, Bergaufäcker, In der Fuchshöhle usw. Oben angelangt wurde ein „Gipfelkreuz“ in  235 m Höhe gesetzt. Alle Wanderer konnten den wundershönen Rundumblick genießen. Der Rückweg ging dann über die Kappesgärten  in die Bleichwiesen wieder zur Arche  (Höhe: 183 m).

2015

Dieses Jahr ist geprägt von der Krankheit und der Sorge um Irmhild. Alles Hoffen und Bangen war vergebens. Irmhild verstirbt am 29.08.2015.

Dorfrundgang mit der Regenbogenschule Holzheim
am 15.06. 2015

Dies ist nach 2013 und 2014 bereits die dritte Veranstaltung dieser Art. Der ausgearbeitete Rundgang von der Arche bis zur Klosterwaldhalle mit dem Motto „Altes  –  Neues“ findet großes Interesse bei den Drittklässlern und bei den Lehrerinnen.

Himmelfahrtswanderung mit dem Gesangverein Heiterkeit
„Gewässer in Dorf-Güll“

Die Wanderung führte von der Arche zunächst zur Seemühle dann zum  Welsbach umd zum Wegestein Seemühlenweg (Verbotsschild mit Bußgeldkatalog). Unterwegs war es interessant die Flurnamen, wie z.B. vor der Tränk, Seewiese, Auf dem Erdhaus, Vorderes Seefeld u.a. zu deuten. Besonderes Interesse fand der Hinweis auf vermutliche steinzeitliche Siedlungen und Funde im Bereich oberhalb der Seemühle.

Projekte 2014

Der Heimatkundliche Arbeitskreis muss Abschied nehmen von zwei überaus verdienten Mitgliedern.

Dr. Gunter Ullrich verstirbt am 30.03.2014
Der Heimatkundliche Arbeitskreis würdigt die tolle Arbeit von Gunter. Herzliche Anteilnahme wurde der Familie Ullrich ausgesprochen.

Karl-Heinz Weber verstirbt am 16.12.2014
Karl-Heinz hat viele wunderbare Bilder für Dorf-Güll und für uns gemalt. Wir vermissen ihn sehr.
Herzliche Anteilnahme wurde der Familie Weber ausgesprochen.

 

Flugzeugabsturz in Dorf-Güll

Das bereits 2013 angefangene Projekt „Flugzeugabsturz in Dorf-Güll“ konnte zu Ende geführt werden. Horst Jeckel hatte die Recherchen vorgenommen und am 2. Dezember 2014 einen großen Artikel in den Gießener Tageszeitungen veröffentlicht. Es wird über Einzelheiten zum Absturz des Flugzeuges am 2. Dezember 1944 in den Dorf-Güller Hartwiesen berichtet. Fotos und Urkunden bereichern den Artikel. Dennoch bleiben einige Fragen zu diesem Flugzeugabsturz ungeklärt.

 

Projekte 2013

Ortseingangsschilder renoviert

Zur Dorfverschönerung der Ortseingänge wurden die (Begrüßungs-)Ortseingangsschilder neu gestrichen und teilweise restauriert.

Eine Renovierung des alten Dorfbrunnens in der Borngasse ist in Planung.
Ebenfalls in Planung ist das Projekt „Erstellung eines Schaukastens für die Alte Schule“.

 

Nachlaß von Otto Weitz gesichtet

Der Nachlass von Otto Weitz, der sich im Besitz von Karl-Martin Sames befindet, wurde in Augenschein genommen. Unsere Erwartungen auf neues Material wurden leider nicht erfüllt. Der Nachlass enthält viele private Aufzeichnungen und eine Familienchronik. Auch das  Original der Texte, die im Pohlheimer Heimatbuch enthalten sind, ergab keine neuen Erkenntnisse.

Aus dem Archiv der Stadt Pohlheim konnten zwei „Sagen zum Entstehen von Dorf-Güll“ in den Fundus des HKA eingebracht werden. Quelle: Hermann Schilling, Sagen des Kreises Gießen, 1983

 

Projekte 2012

Es konnte ein altes, wertvolles Dorf-Güller Dokument gesichert werden. In diesem Dokument „Eine Prüfung vor 100 Jahren“ wird in Dorf-Güller Platt erzählt, wie der alte Schullehrer von Dorf-Güll die „Lehrerprüfung“ in Darmstadt nachgeholt hat.

Eine historische, topografische Karte von Mittelhessen konnte durch faschgerechtes Kaschieren erhalten werden.

Die Dorf-Güller Heimatkundler leiden sehr darunter, dass die gewünschte „Dorferneuerung“  nicht stattfindet!

 

Projekte im Jahr 2010/11

Zwei tolle Projekte konnten ausgearbeitet werden:

INFO-Tafel – Altes Rathaus Dorf-Güll

 Die Heimatkundler aus Dorf-Güll möchten mit diesem Projekt, das auf Anregung von Horst Harnisch verwirklicht wurde, dazu beitragen, das Ortsbild von Dorf-Güll interessanter zu machen und zu verschönern. Durch das Aufstellen einer solchen INFO-Tafel für ein historisch interessantes Gebäude soll jedoch nicht nur ein Effekt zur Verschönerung des Dorfbildes entstehen, sondern vielmehr auch wertvolle Informationen dauerhaft dargestellt und vermittelt werden. Solche Informationen (Bilder, Texte, Urkunden u. ä.) könnten dazu dienen, dass Bürgerinnen und Bürger sich mit der Geschichte des Dorfes beschäftigen. Es wäre schön, wenn so ein wenig Identifikation mit dem Dorf entstehen würde. Wünschenswert erscheint auch das Ziel der Integration.

Der Heimatkundliche Arbeitskreis übernimmt alle Kosten des Projektes: Anschaffung des Schaukastens, Aufstellung und Pflege, Erstellen des Informationsmaterials. Es ist geplant, weitere INFO-Tafeln für weitere interessante Objekte zu erstellen.

Am 26. Juni 2011 wurde der INFO-Schaukasen Altes Rathaus aufgestellt und präsentiert.

Bericht aus dem Gießener Anzeiger vom 27. Juni 2011

(Anmerkung: Horst Harnisch wird fälschlicherweise als Ortsvorsteher bezeichnet)

 

Gewässer in Dorf-Güll

Pojektbeschreibung
Dokumentation zum Gewässerschutz mit dem Titel

„Gewässer in Dorf-Güll“

„Vom historischen Wasserreichtum bis zum modernen Gewässerschutz“

Die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll e.V. hat als Herausgeber der Dokumentation für den Heimatkundlichen Arbeitskreis fungiert *) und so  mit diesem Projekt am
Wettbewerb „Zukunft gestalten“ der Volksbank Mittelhessen e. G. Gießen
erfolgreich teilgenommen. Als Anerkennung für die Erstellung der Dokumentation wurden wir mit einem Geldpreis in Höhe von 500 € ausgezeichnet.

  *) So konnte der Heimatkundliche Arbeitskreis als Mitglied eines e.V. mit Gemeinnützigkeit, was u. a. nach den Ausschreibungsbedingungen vorgegeben war, am Wettbewerb teilnehmen.

1. Gewässerschutz ist Schutz der Umwelt

 Diese Dokumentation hat den Anspruch, zu den Gewässern in Dorf-Güll und Umgebung zu informieren und Historisches und Gegenwärtiges darzustellen. Sie umfasst schriftliche, bildliche, tabellarische und kartografische Dokumente in Buchform mit einem detaillierten Quellenverzeichnis. Im Untertitel „Vom historischen Wasserreichtum bis zum modernen Gewässerschutz“ wird deutlich, dass heute der Schutz der Gewässer im Vordergrund steht. Gewässerschutz ist Schutz der Umwelt und damit Erhalt der Natur. Gewässerschutz ist Teil des Umweltschutzes und fasst die Verpflichtung für jedermann, die Gewässer vor Verunreinigungen und sonstigen nachteiligen Veränderungen zu schützen, zusammen. Wasser ist Leben, ohne dieses Element wäre ein Leben auf der Erde unvorstellbar.

 Wir möchten dazu beitragen, den Schutz der Gewässer mehr in den Vordergrund zu stellen, damit Oberflächengewässer und Grundwasser als Bestandteile der Natur und als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen gesichert und vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden.

 Ein wesentliches Ziel des Gewässerschutzes ist auch der Erhalt der Lebensgrundlage Wasser, also dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft genug sauberes Wasser für alle vorhanden ist. Nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser gehört untrennbar zum Gewässerschutz.

2. Sicherung geschichtlichen Wissens für die Nachwelt

 Die Beschreibung des Dorf-Güller Wappens hat bei uns Neugierde hervorgerufen und den Forschungstrieb für die Gewässer und den Gewässerschutz gefördert. Welche Seen, Bäche und Gräben, Brunnen, Quellen und sonstige Gewässer gab es früher oder gibt es noch heute? Wie sieht es um den Gewässerschutz aus? Diese und ähnliche Fragen gilt es zu beantworten.

 Wir möchten informieren durch eine Darstellung mit Karten, Basisdaten und Gewässergüte. Eine aktuelle Bestandsaufnahme konnte dadurch geleistet werden, dass mit Hilfe des Internet der Zugang zu Datenbanken genutzt wurde. So konnten Daten aus der Bestandsaufnahme der oberirdischen Gewässer in Hessen, die das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG) im Jahre 2004 durchgeführt hat, zugrunde gelegt werden, ebenso Karten und Tabellen zur Gewässergüte, aus der Datenbank GESIS.

 Durch die Ergebnisse dieser Datenbanken wird die Abschätzung des ökologischen Zustandes -Biologie und Chemie- und die Abschätzung des Gesamtzustandes deutlich. Diese Resultate haben einen orientierenden Charakter im Hinblick auf eine positive Denkweise zum Gewässerschutz.

 Die Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL 2000) soll auch ökologische und sozialwissenschaftliche Bereiche regeln, in denen noch ein erheblicher Forschungsbedarf besteht. Erforschung und Nachweis der Gewässer in früherer Zeit war uns ein besonderes Anliegen. Über die Information und Darstellung hinaus ist uns der Erhalt der Natur und Umwelt besonders wichtig. Wir, die Dorf-Güller Heimatkundler, halten die Sicherung von geschichtlichem Wissen für die Nachwelt für sehr bedeutungsvoll.

 Wir, das Projektteam des „Heimatkundlichen Arbeitskreises Dorf-Güll“, wollen mit der Dokumentation zum Gewässerschutz und damit zum Umweltschutz beitragen, möchten, dass mehr Engagement hierzu entsteht. Wir haben uns gefragt, was können wir für den Schutz der Gewässer, für die Umwelt unserer Kinder und Enkel tun? Welche konkreten Probleme existieren, welche Möglichkeiten der Realisierung bestehen?

  1. Zusatz-Projekte zur Dokumentation

 Wir haben uns entschlossen, zusätzlich zur Veröffentlichung  unserer Dokumentation mehrere kleinere Projekte durchführen:

  1. Sensibilisierung
  • Präsentation der Broschüre

Die Präsentation sollte presse- und öffentlichkeitswirksam erfolgen.

Intention, Sinn und Zweck werden multimedial (Power-Point) dargestellt.

Eine Bildergalerie und die Posterserie des Bundesministeriums für Umwelt (BUM) ´Wasser ist Leben´ sollen der Erläuterung dienen.

Die Erwähnung der Teilnahme am Umweltprojekt der Volksbank Gießen wird in die Dokumentation aufgenommen.

  1. Visualisierung
  • Durchführung naturnaher Wanderungen

Gewässerwanderungen zur Welsbach-Quelle und entlang des Limes zu den Peterseen

  1. Umsetzung
  • Restaurierung des Trinkbrunnens in der Borngasse
  • Renaturierung des Bachbettes Rostgraben zur Schaffung neuen Lebensraumes
  • Planung eines Biotops am Rostgraben
  1. Nachhaltigkeit sichern
  • Schul- und Bildungsprojekt mit Pohlheimer Schulen

 Das Schul- und Bildungsprojekt soll eine anspruchsvolle Gestaltung von Unterrichtseinheiten oder von Projekttagen ermöglichen, Kooperation mit Pohlheimer Schulen wird angestrebt. Das Internet bietet eine Reihe von höchst interessanten Bildungsmaterialien: Schülerarbeitshefte, Informationsbroschüren, Handreichungen für Lehrkräfte, Rätsel, Quiz, Computerspiele, Filme, Poster und Postkarten, Fachartikel, Flyer, Aufkleber, aktuelle Informationen und eine Mediendatenbank „H2O-Wissen“. Eine Sammlung mit Bildungsmaterial haben wir bereits eingerichtet. So könnte jeder Schule ein Paket mit Arbeitsmaterial zum Gewässer und Umweltschutz zur Verfügung gestellt werden.

 Das Projektteam des Heimatkundlichen Arbeitskreises Dorf-Güll

Manfred Ernst                                 Horst Harnisch

Ewald Mulch                                    Anja Sames-Postel

Dr. Gunter Ullrich                          Michael Wagner

Karl-Heinz Weber                          Klaus Haas (Projektleitung)

Die Erstellung der Dokumentation „Gewässer in Dorf-Güll“ wurde im Juli 2011 abgeschlossen.
Im Herbst 2011 wurde eine kleine Auflage (50 Stück) gedruckt und nach einer Präsentation am 18.11.2011 wurde mit dem Verkauf (Preis 10 €) begonnen.

 

1. Gewässer – Wanderung – 07.05.2011

Stationen:
Rostgraben – Bergheimer Brunnen – Birnkheimer Brunnen – Welsbachquelle
Eine genaue Beschreibung dieser Gewässer-Wanderung (mit Bildern) ist in der Dokumentaion „Gewässer in Dorf-Güll“ enthalten.

 

2. Gewässer – Wanderung – 10.09.2011

Vom Rückhaltebecken Wolfsgraben   –   zum Ursprung des Wolfsgrabens   –   durch den Markwald  zum Petersgraben   –   entlang des Limes   –   zu den Hügelgräbern auf den Kolnhäuser Kopf   –   zum Limes zurück   –   die Drei Teiche entlang   –   zum Deckelborn   –   den Jägerpfad entlang  –  zum Alten See  –  und dann nach Hause

 

Projekte im Jahr 2009

„Dorf-Güller Kalender“

Motiv für die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll: Wie können die Vereine der Freiwilligen Feuerwehr bei der Finanzierung zur Anschaffung eines neuen Mannschaftstransportfahrzeuges helfen?

Vorschlag und Idee von Klaus Haas (1. Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll): Herstellung und Verkauf eines „Dorf-Güller Kalenders 2010“ – Projektdurchführung mit dem Heimatkundlichen Arbeitskreis Dorf-Güll – Bildkalender – sollte historische und moderne Dorf-Güller Motive enthalten – Kalendarium enthält die wichtigsten Veranstaltungen der Dorf-Güller Vereine. Die Konzeption wurde am 09.03.2009 in der Vollversammlung der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll vorgestellt.

Am 28.04.2009 wird  ein Projektteam gegründet: Anja Sames Postel, Horst Harnisch, Karl-Heinz Weber, Ewald Mulch, Manfred Ernst, Klaus Haas. Das Team übernimmt unter der Leitung von Klaus Haas die Planung und Durchführung des Projektes. Erste Einzelheiten (Format und Aufmachung, Papierqualität, Bilderauswahl, Druck und Layout, Inhalt und Aussehen des Kalendariums, Gestaltung des Deckblattes)  werden besprochen und festgelegt.

Arbeitssitzung am 14.07.2009: Materialbeschaffung, Organisation und Durchführung des Drucks, Herstellungsverfahren, Absatzwege, Pressearbeit, Finanzierung und Preisgestaltung, und alle restlichen Einzelheiten werden besprochen und festgelegt.

Arbeitssitzung am 27.10.2009: Herstellung des Kalenders durch das Projektteam (Aussortieren von Fehldrucken, Ordnen der Blätter, Schneiden und Falten der Deckblatt-Kopfzeile, Heften und Kleben der Blätter, Lochen, Aufkleber anbringen)

Verkauf ab 30.10.2010: Dank für ausgezeichneten Absatz an Personal der Bäckereifiliale Zörb, HKA, FFW, Landfrauen

Abschluss des Projektes am 01.02.2010: Übergabe der Spende, Pressetermin – verbunden mit Würdigung des Projektes und Danksagung an Sponsoren und Helfer

Danksagung
– an die Mitglieder des Projektteams für geleistete Arbeit
– an die beiden befreundeten Unternehmungen, die den Druck kostenlos
übernommen haben
– Karl-Heinz Weber, der Bilder zur Verfügung gestellt hat
– André Gather, der Fotos zur Verfügung gestellt hat
– Klaus Haas, der als 1. Vors. der VG alle Materialkosten gespendet hat

Reinerlös beträgt 800,00 Euro – Projektteam ist sehr zufrieden mit dem erzielten Erfolg, 160 Stück „Dorf-Güller Kalender 2010“ verkauft – Verkaufspreis je Stück 5,00 Euro, Geldübergabe am 01.02.2010 an Bernd Schöps, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Dorf-Güll

Würdigung des Projektes
„Gemeinsamkeit macht stark“ – dieser Leitspruch der Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll wurde vorbildlich umgesetzt – gemeinsame Projekte machen nicht nur Spaß – sondern bieten Gewähr für Erfolg – und stärken den Zusammenhalt der Vereine.
Motto: „Alle ziehen an einem Strang“

Projekte im Jahr 2008

Vortrag zum Limes am 11.04.2008 in der Arche

Ernst Otto Finger (Mitglied der Hessischen Archäologischen Gesellschaft) erläutert mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation die Entstehung und Bedeutung des Limes. Besonderes Interesse verdienen die neueren Forschungen und Ausgrabungen am Wetterauer Limes (Kohorten-Kastell bei Arnsburg). Anja Sames-Postel hatte die Organisation übernommen.

 

Limes – Workshop am 14.06.2008


„Erlebnisse und Informationen zum Limes“ – unter diesem Titel wurde ein Workshop (Leitung: Klaus Haas) für die Power-Teenies Veranstaltung des Bezirkslandfrauenvereins an der Grüninger Warte veranstaltet. Limesturmbesteigung, Bastelarbeiten (Turm bauen, Landkarte zeichnen, Collage erstellen), Präsentation und Gruppenberichte begeisterten die Teenies.

Klavierabend am 31.05.2008 in der Klosterwaldhalle


Die Vereinsgemeinschaft Dorf-Güll hatte zur Einweihung des Klaviers und zur Übergabe der Terrasse eingeladen. Der Heimatkundliche Arbeitskreis übernimmt einen Programmpunkt: Es wird eine Beamer-Show „Wissenswertes zur Klaviermusik“ gezeigt. Klaus Haas hatte diese Show zusammengestellt und präsentiert.

Mitarbeit beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Mitglieder des HKA haben aktiv in den Arbeitsgruppen zu diesem Wettbewerb mitgearbeitet. Besonders zu erwähnen ist die Einleitung zur Präsentation des Dorfes für die Kommission am 26.08.2008. Angela Reinke und Klaus Haas spielten eine selbstverfassten Sketch „Was easses ean Dorf-Gell so schiee“.

Projekte im Jahr 2007

Dorf-Güller Kultur- und Natur-Erlebnisweg

Gemeinsam mit dem Obst- Gartenbauverein Dorf-Güll wurde dieses Projekt entwickelt und sorgfältig geplant. Eine Umsetzung erschien möglich, bei entsprechender Förderung. Eine Fördermöglichkeit bestand bei der Volksbank Gießen, die im Rahmen ihres Jubiläums die Förderung von Projekten mit
bis zu 15.000,– € ausgelobt hatte. Unsere Bewerbung hatte leider keinen Erfolg (bei 320 eingereichten Projekten). Die VB Gießen hat uns 600,00 € gespendet.

Projekte im Jahr 2006

Wettbewerb zur Namensfindung des neuen Bürgerhauses


Dieses Projekt konnte mit der Einweihung des Bürgerhauses abgeschlossen werden. Die Auswahljury hatte den Namen „Klosterwaldhalle“ ausgewählt. Die Auswahlentscheidung wurde bei der Einweihung des Bürgerhauses am 08.09.2006 verkündet. Unter allen Einsendern wurden einige schöne Preise
ausgelost.

„Limes – Weltkulturerbe“ – Pohlheimer Limeswanderung


Wie wandelt man arabische Zahlen in römische Zahlen um?

Dieses Projekt hat am 3. Oktober 2006 stattgefunden. Nicht nur die Teilnahme, sondern insbesondere der Inhalt unseres Projektes fanden volle Anerkennung und war ein toller Erfolg. Ganz toll war das Engagement unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Herzlichen Dank dafür.

Entwicklung des Stadtteiles Pohlheim/Dorf-Güll seit 1945

Es wird derzeit folgende Idee diskutiert:
Für jedes Jahr, beginnend ab 1945, könnte man ein Kalenderblatt erstellen.
Mit wesentlichen Inhalten zu diesem Jahr, begleitend eine CD-ROM.

Namensschilder für Haus- oder Familiennamen

Es könnte die Herstellung von attraktiven Namensschildern vermittelt werden. Die Schilder könnten in Ton gebrannt werden und mit Namenszug, Motiven und einer Buntglasglasur geschmückt sein.

Das Projekt „Entwicklung des Stadtteiles Dorf-Güll seit 1945“ ist zurückgestellt. Art und Umfang der Thematik gestalten sich schwieriger als angenommen. Die von der UNI Gießen zugesagte Unterstützung blieb leider aus.

Auch ein angefertigtes Modell für ein Namensschild bringt keine verlässliche Nachfrage nach solchen Schildern. Walter Sames, der Initiator des Projektes ist leider verstorben.

 

Erste Projekte des Heimatkundlichen Arbeitskreises

von 1996 bis 2005

 

Mitwirkung bei der 1200-Jahrfeier – 1999

– Mitwirkung bei der Grenzfahrt
– Mitwirkung beim kulturhistorischen Festabend im „Heimatspiel Schulstunde“
– Aufführung einer Schulstunde mit altdeutscher Schrift
– Erstellen eins Videos „Heimatspiel Schulstunde“
– Durchführung eines Ortsrundganges

 

Bierbraufest – Dorf-Güller „Ur-Bräu“

Herstellung von selbstgebrautem Dorf-Güller „Ur-Bräu“ am 31.08.2002

Frage:
Warum wollen die Dorf-Güller Heimatkundler Bier selber brauen, wenn’s in jedem Supermarkt genügend zu kaufen gibt?
Antwort:
Wir haben herausgefunden, dass früher in Dorf-Güll Bier gebraut wurde – dies wollen wir jetzt selber praktizieren.  Auch haben wir zu den ehemaligen Dorf-Güller Brauereien und Gaststätten historisches Material zusammengestellt. Und natürlich gibt es viele gute Gründe, selbst Bier zu brauen: Bierbrauen macht einfach Spaß! Bier ist ein Ausdruck von Lebensfreude und Optimismus. Immer ist die Vorstellung von Bier mit Kraft und Aktivität verbunden. Stets … …

Die Mitglieder des Heimatkundlichen Arbeitskreises Dorf-Güll veranstalten das 1. Dorf-Güller Bier-Braufest auf dem man selbstgebrautes Bier der Marke „Dorf-Güller Ur-Bräu“ genießen kann. In geselliger Runde wird uns ein Braumeister die hohe Kunst des Bierbrauens fachmännisch erläutern. Man kann den Ablauf eines Bierbrauprozesses in Theorie und Praxis erleben. Bei einem Glas „Dorf-Güller Ur-Bräu“ lohnt es sich, eine Ausstellung anzusehen mit vielen Bildern, Texten und Schautafeln zu den Themenbereichen „Dorf-Güller Brauereien und Gaststätten“ und „Alles Wissenswerte zum Bier“.

 

Herausgabe eines Bildbandes – Ortsbegehung


„Ortsbegehung – Vergangenheit und Gegenwart – Dorf-Güll 2002″
Dauer des Projektes 2002 -2005

 

Limeswanderung

entlang des Dorf-Güller Limes am 22.04.2001

Eine solche Wanderung zum Dorf-Güller Limes erfüllt den Anspruch des Heimatkundlichen Arbeitskreises. Wir konnten das Wall-Graben-System besichtigen und auch die Reste einiger Wachtürme aufsuchen.

Herr Norbert Kissel begeleitete uns fachmännisch  und informierte mit interessanten, historischen Ausführungen. Ergebnis: Bei tollem Wetter wurde die Wanderung von 250 Limesfreunden aus nah und fern begeistert wahrgenommen.

 

Erstellung eines Bildbandes
„1200-Jahrfeier – Rückblick“

Dieser Bildband aus dem Jahr 2001 soll mit seinen Fotos und Texten an die wunderschönen Tage der Feierlichkeiten zur 1200-Jahrfeier erinnern und das entstandene Gefühl des Miteinander und Füreinander weitertragen.

 

Erstellung des Bildbandes zur 1200-Jahrfeier
„Pohlheim/Dorf-Güll * 799 – 1999 *
Geschichte in Bildern“

Dieser Bildband wurde im Auftrag der Stadt Pohlheim von einem Bildbandausschuss erstellt. Der Ausschuss wurde am 01.08.1992 bestellt und konnte 1999 zur 1200-Jahrfeier seine Arbeit erfolgreich beenden. So konnte dieser Bildband mit seinen 500 Bildern aus der Geschichte des Ortes zum Gelingen der Feierlichkeiten beitragen. Die vielen historisch wertvollen Bilder ermöglichen einen Rückblick auf die eigene Geschichte und das Begreifen von Heimat. Zum besseren Verständnis sind die Bilder mit Texten versehen und werden durch eine Kurzchronik, Kartenmaterial, Zeichnungen, Gemälde und eine Darstellung der frühgeschichtlichen Bodenfunde ergänzt.

 

Das gesamte Archiv mit unzähligen Bildern, Videos, Landkarten, Büchern und Dokumenten befindet sich in Dorf-Güll im Birkenweg 6.

 

Wer gerne an unseren Themen mitarbeiten möchte,
bitte Kontakt aufnehmen mit

Klaus Haas * Telefon 06404 4249